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    Ich wurde Anfang der Sechziger in der Pfalz geboren. Da Lesen und Schreiben schon immer meine Leidenschaften waren, setzte ich mich eines Tages an eine längere Geschichte, die plötzlich anfing ein Eigenleben zu entwickeln. Somit investierte ich viel Zeit in Recherchen und arbeitete mit Experten des jeweiligen Fachgebietes zusammen. Meine Figuren entwickelten sich prächtig, wenn ich auf meiner Terrasse in die Tasten haute. Eines Tages bedrängte mich eine Nachbarin so lange, bis ich ihr den ersten Band meiner Debüttrilogie zum Lesen gab.
    Ihre Resonanz? ... Begeisterung!
    Von da an wollte ich nicht mehr nur für mich selbst schreiben, sondern auch für andere. Ich möchte die Leser mit meinen Geschichten mitreißen und freue mich über jeden einzelnen und den Austausch mit ihm.

    Inzwischen lebe ich sehr zurückgezogen und widme mich nur noch dem Schreiben.


    Meine Bücher

    "Die Kugel der Zeiten"

    Tempo- und actionreicher Zeitreise-Thriller in 3 Bänden

    Band 1: GLAUBE

    Die Kugel der Zeiten - Band 1

    .

    Überall im Buchhandel, dem Telegonosverlag oder gerne mit Signatur bei mir.

    Hier einige Links:
    Die Kugel der Zeiten bei Amazon Die Kugel der Zeiten bei buecher.de Die Kugel der Zeiten bei Hugendubel Die Kugel der Zeiten bei Weltbild Die Kugel der Zeiten bei Thalia Die Kugel der Zeiten bei Lovelybooks Die Kugel der Zeiten bei Lesen.de Die Kugel der Zeiten bei iTunes


    Band 2: WILLE

    Die Kugel der Zeiten - Band 2

    .

    Erscheint voraussichtlich 2019


    Band 3: HOFFNUNG

    Die Kugel der Zeiten - Band 3

    .

    Erscheint voraussichtlich 2020


    In einer sternenklaren Nacht rast etwas Mysteriöses auf die Erde zu und schlägt in einen Baum ein ...

    Woher kommt es?

    Hat es vielleicht sogar jemand geschickt, wenn ja, wer und warum?


    Zwei katholische Pfarrer sind im Besitz einer Schatulle, in der das Tagebuch von Jesus Christus verwahrt sein soll. Sie wissen, dass dieses Artefakt vor der im Verborgenen agierenden Macht eines Kardinals, mit Ambitionen auf den Heiligen Stuhl, auch in ihren Pfarreien im Raum Frankfurt nicht sicher ist. Sie übergeben deshalb die Schatulle der jungen Wissenschaftsjournalistin Alina Karlovski, obwohl deren Arbeiten und Veröffentlichungen kirchenkritisch geprägt sind.
    Kurz darauf werden die beiden Geistlichen grausam ermordet aufgefunden.
    Schnell gerät Alina in den Fokus der Mordkommission. Auf ihrer Flucht lernt sie den völlig verwahrlosten Genetiker Dr. Thomas I. Becker kennen, der das mysteriöse Teil in dem Baum gefunden hat. Kann er ihr helfen, bekommen sie Unterstützung von ganz oben oder muss Alina für eine Tat büßen, die sie vielleicht gar nicht begangen hat?

    Verfolgt von der Polizei und weiteren auf den Plan gerufenen Mächten, beginnt auf Alina und Thomas eine Hetzjagd um die halbe Welt und sogar durch die Zeit.

    Kapitel 1

    Es war schon später Abend, als es aufgehört hatte zu regnen. Ein älteres Ehepaar nutzte die Gunst der Stunde, mit seinem Hund einen Spaziergang zu machen. Ihr Weg führte die drei über eine wenig befahrene, dunkle Straße am Waldrand. Ab und an leuchtete ein vorbeifahrendes Fahrzeug ihren Weg kurz aus. In der Ferne konnten sie die Skyline von Frankfurt am Main bewundern.

    »Mensch Benno«, schimpfte der Mann gereizt mit seinem Labrador. »Zieh doch nicht so. Warte nur ab, wenn du älter bist, dann wirst auch du langsamer werden.«

    Die Frau musste lachen.

    Plötzlich, blieb der Hund abrupt stehen, als wäre er gegen eine unsichtbare Wand gelaufen. Mit Mühe konnte das Ehepaar einen Sturz über den Hund verhindern. Der Labrador blickte nach oben und begann ohne erkennbaren Grund, den klaren Sternenhimmel wie verrückt anzubellen.

    »Verdammt, was ist denn heute nur los mit dir?«

    Verwirrt schaute das Ehepaar in die Richtung, nach der Benno so massiv anschlug, konnten jedoch nichts Ungewöhnliches entdecken.

    Der Mann streichelte dem Hund beruhigend über den Kopf. Auf einmal vernahm das Ehepaar ein immer lauter werdendes pfeifendes Geräusch, das extrem schnell auf sie zuzukommen schien. Ängstlich sahen sie sich an. Panik stieg in ihnen auf, als sie erneut dem Blick ihres Hundes gen Himmel folgten. In diesem Augenblick krachte nicht weit vor ihnen etwas mit einem gewaltigen und ohrenbetäubenden 'RUUUUMMSS' nieder und brachte die Erde zum Beben.

    »Grundgütiger, was war den das?«, fragte die Frau vor Schreck mit zittriger Stimme.

    Sekunden später war es wieder still, nur das gewohnte Rascheln der Blätter in den Bäumen war noch zu hören.

    Erneut fuhr ein Auto ungebremst vorbei. Der Fahrer hatte offenbar nichts mitbekommen.

    Der Mann übergab seiner Frau die Leine. »Bleib du mit Benno hier stehen, ich seh’ mal nach.« Vorsichtig ging er in die Richtung, aus der sie den Krach vernommen hatten.

    »Und?«, wollte sie ungeduldig wissen und sah zu dem Baum, vor dem ihr Mann stand und sich die Stirn kratze.

    »Ich habe keine Ahnung«, antwortete er achselzuckend. »Allerdings, dieser Baum hier sieht aus, als wäre er gerade von einem Riesen mit einer Axt von der Krone bis fast zum Boden in zwei Teile gespalten worden.«


    Kapitel 2

    »Schön, dass Sie wieder bei uns sind, Herr Altmaier«, sagte ein blonder Mann mit markanter Nickelbrille. Er lächelte den älteren Pfarrer, der ihm gegenüber am Schreibtisch saß und gerade aus der Betäubung erwachte, an. »Ich hatte schon die Befürchtung, dass Sie mir zu früh sterben«, stellte er fest und zog Lederhandschuhe an.

    Der korpulente alte Pfarrer stöhnte vor Schmerzen.

    »Was haben Sie vor?«, fragte er, vom Elektroschock noch immer etwas benommen. »Sind Sie verrückt geworden? Machen Sie mich sofort los!« Wütend zerrte er an den Fesseln.

    »Alles zu seiner Zeit, alter Mann. Ganz ruhig! Nicht, dass Sie mir hier noch einen Herzinfarkt kriegen«, entgegnete der Anzugträger in ruhigem Ton. Er öffnete den schwarzen Metallkoffer, den er vor sich auf den Schreibtisch gelegt hatte. »Sie werden mir jetzt erst einmal ein paar Fragen beantworten. Zum Beispiel: Wo befindet sich der Schlüssel für die Schatulle, die Ihr Kollege hat.«

    »Welcher Schlüssel? Wovon sprechen Sie? Ich weiß nichts, junger Mann!«, antwortete der grauhaarige Pfarrer wütend und versuchte, seine Hände zu befreien, die hinter dem Bürostuhl zusammengebunden waren.

    Der Mann im Anzug schnalzte mit der Zunge, schüttelte dabei den Kopf und erhob mahnend den Zeigefinger.

    »Oh, nein, nein, nein! Ich sehe schon, so kommen wir nicht weiter.«

    Altmaier schwieg, sah den Mann angstvoll an und versuchte weiter, seine Hände freizubekommen, aber es wollte ihm nicht gelingen. Seine Handgelenke schmerzten dadurch nur noch mehr. Panik ergriff ihn. Ruckartig bewegte er sich hin und her und riss den Stuhl beinahe um. Diese Gegenwehr beunruhigte den Mann im Anzug nicht im Geringsten, er schien sich vielmehr darüber zu amüsieren.

    »Oh, zappeln Sie nur!«, sagte er. »Dadurch ziehen sich die Leinen nur noch fester zu.«

    »Sie sind ja total verrückt!«

    »Oh, da mögen Sie Recht haben«, bestätigte der Mann, nahm eine Pistole aus dem Koffer und schraubte in aller Seelenruhe einen Schalldämpfer darauf. »Aber glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage, euer verlogener Haufen ist noch viel verrückter.«

    Mit Entsetzen sah Altmaier auf die Waffe. Sofort war ihm klar, dass es hier um sein Leben ging. Schweiß trat ihm auf die Stirn, lief die Schläfen hinunter und auch in seine Augen. Er riss den Mund auf und wollte um Hilfe rufen, doch der blonde Mann ihm gegenüber war schneller. Blitzschnell hatte dieser sich über den Schreibtisch gebeugt und dem Geistlichen die Mündung der Waffe in den Mund geschoben.

    »Sie wollten doch nicht etwa gerade schreien, oder? Das wäre eine ganz dumme Idee«, knurrte er, entsicherte die Waffe und blickte den verängstigten Pfarrer fragend an.

    Der alte Mann nickte in Todesangst vorsichtig mit dem Kopf.

    »Dachte ich mir«, bestätigte der Mann, zog den Lauf der Waffe wieder aus dem Mund des Pfarrers, näherte sich langsam dessen Gesicht und strich ihm wie einem Kind, das man lobt, übers schüttere graue Haar. »Bis hierher sind wir uns also einig, nicht wahr?«

    Altmaier war starr vor Angst und starrte nur in die kalten braunen Augen seines Peinigers.

    Der Ton des Mannes mit der Nickelbrille wurde plötzlich aggressiv. Er presste dem alten Mann die Waffe jetzt so fest gegen die Stirn, dass sich ein roter Ring um den Lauf bildete.

    »Ich fragte, 'nicht wahr'?«

    »Ja, ja, ja, bitte, bitte, um Himmels Willen! Erschießen Sie mich nicht«, winselte Altmaier. Seine grünen Augen schielten voller Angst auf die Pistole. Jetzt konnte er den Inhalt seiner Blase nicht mehr halten und ließ ihm freien Lauf.

    »Oh, keine Sorge, ich habe nicht die Absicht, Sie zu erschießen«, sagte der blonde Mann, lachte und näherte sich dem Pfarrer so sehr, dass zwischen ihre Köpfe keine Hand mehr passte.

    Der alte Mann konnte sein eigenes Spiegelbild im Glas der Nickelbrille des Peinigers erkennen.

    »Sie haben Angst, das ist gut. Das ist sogar sehr gut.« Der Mann im Anzug zog sich seelenruhig einen Stuhl heran und nahm Platz. Sein Opfer musternd zog er die Brille ab und putzte sie.

    Der Pfarrer, dessen Hose nun von Urin völlig durchnässt war, bettelte seinen Peiniger an.

    »Ja, ich habe Angst. Bitte, tun Sie mir nichts. Ich tue alles, was Sie verlangen.«

    »Oh, da bin ich mir ganz sicher.« Der Peiniger zog langsam den Koffer näher zu sich heran, nahm einen weißen Einweganzug heraus und legte diesen auf dem Schreibtisch ab. Anschließend zog er sein Sakko aus und packte es sorgfältig zur Seite.

    Altmaier sah dem Mann in die Augen und konnte darin nur kalte und todbringende Abgründe erblicken. Es schauderte ihn und mit einem Mal wurde ihm bewusst, dass er diesen Tag nicht überleben würde. Er begann stumm das Vaterunser zu beten. »Warum tun Sie das? Was, im Namen des Herrn, habe ich Ihnen denn nur getan?«, fragte er schließlich mit zittriger Stimme. Die vergehende Zeit, in der ihn sein Peiniger nur still anstarrte, trieb ihn fast in den Wahnsinn.

    »Nehmen Sie das nicht persönlich, es ist nur ein Job«, antwortete der blonde Mann, nahm einen langen Nagel aus dem Koffer und hielt ihn so, dass der Pfarrer diesen gut sehen konnte. »So, dann fangen wir noch einmal mit einer ganz einfachen Frage an ...«

    Nachdem der zwischenzeitlich in den weißen Anzug gehüllte schließlich alles erfahren hatte, was er wissen wollte, stellte er ein Radio an, wählte einen Sender mit klassischer Musik und machte sich ans Werk. Seine Arbeit war noch nicht ganz beendet, da klingelte das Telefon auf dem Schreibtisch. Seelenruhig durchtrennte er im Takt der Musik mit seinem blutverschmierten Skalpell die Leitung und wandte sich wieder seiner Arbeit zu. Hin und wieder zerschnitt er mit dem Skalpell die Luft und ahmte die Bewegungen eines Dirigenten nach.

    Als nach einer Weile seine Arbeit abgeschlossen war, betrachtete er in aller Ruhe sein Werk. Anschließend nahm er einen Ohrring und ließ ihn in den Blutsee fallen, bevor er sich sorgfältig umzog und seinen Auftraggeber telefonisch informierte.

    Kurze Zeit später verließ er das Haus, packte den Metallkoffer in den Kofferraum, legte seine Nickelbrille ins Handschuhfach und stellte sich den Rückspiegel richtig ein. Sein nächstes Ziel hatte ihm der Pfarrer ja verraten. Dafür blieb ihm allerdings noch ein Tag Zeit.

    Das verrate ich noch nicht ;-)
    Obwohl ... eins kann ich schon jetzt verraten. Es ist noch lange nicht zu Ende.

    Kapitel 1

    »GROSSER GOTT, WAS HABE ICH GETAN?«, schrie Professor Doktor Karl Jung am fünften Oktober anno 1503 kurz vor zehn Uhr am Morgen entsetzt in seine linke Hand. Schon seit Tagen wusste er, dass er einen folgenschweren Fehler begangen hatte.

    Der herbstliche Morgennebel hatte sich inzwischen verzogen. Die Menschen aus Rom und Umgebung hatten sich rund um den Petersplatz versammelt.

    Professor Jung und Leonardo da Vinci trugen Mönchskutten mit hochgeklappter Kukulle, die sie sich tief ins Gesicht gezogen hatten, da sie nicht unnötig auffallen wollten. Sie standen in der Volksmenge am Wegesrand, keine fünfzig Meter weit entfernt vom Petersplatz.

    »Das ist alles meine Schuld!«, klagte sich der Professor an, als ein Feldwagen mit einem Käfiganhänger daran langsam und schwerfällig näher kam. Der Wagen bahnte sich seinen Weg über den holprigen Boden und keine zehn Meter mehr von ihm entfernt. Hilflos musste der Professor mit ansehen, wie zwei junge Männer in dem Käfig hin- und her geschleudert wurden. Sie waren auf dem Weg zum Scheiterhaufen, der mitten auf dem Domplatz errichtet war.

    Auch Leonardo da Vinci, der starren Blickes direkt neben dem Professor stand, konnte nur hilflos zusehen. Immer wieder strich er sich über seinen graumelierten Bart, als ob das etwas an der Situation ändern könnte.

    Die beiden Gefangenen in dem Käfigwagen trugen einfache weiße Leinenhemden, die trotz der kühlen Jahreszeit, völlig verschwitzt und verdreckt waren, genau wie ihre Besitzer selbst. Um den Hals trugen sie einen schweren Eisenring, an dem eine ebenfalls eiserne Kette befestigt war. Mit zusammengebunden Händen, saßen die Delinquenten auf dem Boden, der aus einfachen Brettern gezimmert war.

    Der laut tobende Mob, stand links und rechts des Weges bis zum Scheiterhaufen. Manche drohten mit Blick auf den Gefangenentransport mit ihren Mistgabeln oder Schaufeln in der Luft. Die, die nahe genug standen, spuckten auf den Käfigwagen. Nicht anders verhielt sich die Menschenmenge auch bei den zwölf Soldaten, die ganz in schwarzes Leder gekleidet und mit Lanzen bewaffnet, vor, neben und hinter dem Wagen hergingen.

    Nur wenige Menschen versuchten, den Häretikern Mut zu machen, indem sie ihre Mistgabeln und Schaufeln auf den Boden senkten.

    Nur mit großer Mühe gelang es den sichtlich genervten Söldnern vor dem Wagen, die aufdringlichen und laut tobenden Menschen zur Seite zu schieben, weswegen der Karren nur sehr mühselig vorankam.

    Außerdem versanken die Räder des Käfigwagens im Boden, weil es nur zwei Tage zuvor stark geregnet hatte und der ganze Weg bis zum Richtplatz verschlammt war.

    »Los, verschwinde«, fauchte plötzlich ein Soldat den Professor auf Italienisch an, als der versuchen wollte, den soeben steckengebliebenen Wagen zu berühren.

    Grob wurde er von dem sichtlich genervten Soldaten mit seiner Lanze zurückgestoßen. Wenn da Vinci den Professor nicht von hinten gestützt hätte, wäre er rückwärts in die Menschenmenge oder in den Matsch gefallen. Seine Kukulle klappte nach hinten auf und gab den Kopf frei.

    Einer der Gefangenen, der den Professor sofort erkannte, rief: »Bringt euch in Sicherheit, Freunde. Kümmert euch nicht um … Aaaah«, schrie der Gefangene plötzlich und brach seinen Satz jäh ab.

    Ein Soldat griff durch die Gitterstäbe hindurch und packte ihn an der Nase. »Halt dein verdammtes Maul, Kopernikus, sonst reiß‘ ich dir die Nase ab, noch bevor du in Flammen stehst, verstanden?«, drohte ihm der Söldner in italienischer Sprache. Dann zerrte er den Gefangenen mit einem Ruck zu sich heran, sodass der junge Kopernikus mit dem Gesicht an die Holzstäbe krachte und sich eine Platzwunde an der Stirn zuzog. Laut auflachend ließ der Söldner ihn wieder los.

    Der zweite Delinquent spuckte dem Soldaten direkt ins Gesicht.

    »Nicht«, schrie Kopernikus seinem Mitgefangenen zu.

    Der angespuckte Soldat wollte, mit wutverzerrtem Gesicht, den Gefangenen neben Kopernikus mit seiner Lanze durchbohren, wurde aber noch im letzten Moment von einem seiner Kameraden zurückgehalten. Lachend sagte der zu ihm: »Lass doch diesen Wurm, der brennt doch sowieso gleich, dann kannst du dir die Finger wärmen und brauchst sie dir nicht dreckig zu machen.«

    Missmutig zähneknirschend, zog der Mann seine Lanze zurück und wischte sich sein Gesicht ab.

    Die Blicke des Professors und des im Gesicht blutverschmierten Kopernikus trafen sich nochmals, aber keiner von beiden brachte ein Wort heraus, als der Wagen schließlich wieder weiterfuhr.

    Leonardo da Vinci legte resigniert seine linke Hand auf die Schulter des Professors, der seine Kapuze wieder übergestülpt hatte und sagte leise und mit trauriger Stimme zu ihm auf Italienisch: »Feldhauptmann Cesare Borgia ist ein grausamer Mann, ich habe alles versucht, um ihnen dieses Schicksal zu ersparen, das müsst Ihr mir glauben.«

    Der Professor wandte sich seinem Begleiter zu und versicherte: »Ich weiß, mein Freund, ich weiß. Macht euch keine Vorwürfe. Es ist einzig und alleine meine Schuld, nicht die Eure.« Kaum hatte Jung diesen Satz ausgesprochen, schweifte sein verzweifelter Blick ab zum Himmel. Keine zwei Sekunden später drehte er sich zu Leonardo um und flüsterte ihm zu: »Es wird bald Zeit, oh Mona Lisa.«

    »Mona Lisa?«, wunderte sich da Vinci und fuhr sich über seinen Bart. »Was meint Ihr damit?«

    Professor Jung zog in seiner Anspannung die Stirn hoch. »Das wisst Ihr nicht?« Er zögerte einen Moment, fuhr aber gleich darauf fort: »Nein, nicht 'Was', sondern 'Wer' Egal, Ihr werdet es sicher bald erfahren. Denn wer kennt Mona Lisa besser als Ihr?«

    Da Vinci sah ihn ratlos an. Er verstand offenbar kein Wort, von dem, was der Professor gerade gesagt hatte.

    Schnell wandte sich Jung nochmals dem Gefängniswagen zu, der allerdings zwischenzeitlich schon einige Meter weiter vorangekommen war. Entschlossen rief er mit ausgestrecktem rechten Arm in Richtung des Wagens gegen den Lärm der Menge an: »Wir werden euch retten, das verspreche ich, so wahr ich lebe! Wir werdfen euch retten!«

    Mühsam schoben sich Leonardo und der Professor durch die erregte Menge und versuchten, dem Wagen zu folgen.

    Schließlich hatte der Gefangenentransport den Petersplatz erreicht. Der Söldner, der einen der beiden Gefangenen vor wenigen Minuten noch aufspießen wollte, öffnete hinten am Käfigwagen die Tür und lachte. Dann schnappte er ihn sich an dessen Kette und zerrte ihn zu sich heran. »Nun mach schon Luther, du Kröte«, drängelte der Soldat lachend und zog ihn dabei aus dem Wagen. »Wir haben schließlich nicht den ganzen Tag Zeit.«

    »Es tut mir leid, edler Freund«, sagte Kopernikus mit Tränen in den Augen leise vor sich hin, während er zusehen musste, wie sein neuer Freund aus dem Wagen gezerrt wurde.

    Auf dem mit Schlamm verschmierten Tritt rutschte Luther ab, verlor das Gleichgewicht und stürzte vornüber in den Match. Das Volk begann laut zu lachen und verspottete ihn.

    »Hoch mit dir, du Ratte«, sagte der Soldat, der ihn an der Kette hatte, zerrte ihn brutal wieder hoch und die Menge lachte erneut über den Delinquenten, der von oben bis unten mit Schlamm beschmiert war. »Ich weiß zwar, dass du dich da unten wohl fühlst, aber wir wollen dich schließlich brennen sehen.«

    Als ein zweiter Soldat inzwischen Kopernikus aus dem Karren zerrte, wollte der Professor dazwischen gehen. Er wurde aber sofort von zwei weiteren schwarzen Soldaten daran gehindert. Wütend ballte er seine Fäuste und presste in seiner Hilflosigkeit die Lippen zusammen.

    Luther versuchte, sich mit dem Ärmel sein Gesicht und seine Augen frei zu wischen, warf dem Söldner, der ihn an der Kette hatte, einen verächtlichen Blick zu und sagte: »Ihr seid ein verdammter Narr.«

    Der Söldner aber lachte nur, schnappte sich nun auch Kopernikus‘ Kette und zog die beiden Verurteilten über eine Holzplanke hinweg zu dem frisch aufgebauten Scheiterhaufen.

    Zwei Männer, die an den beiden Holzpfosten auf dem Scheiterhaufen warteten, übernahmen die Gefangenen. Sie banden Luther und Kopernikus ohne ein Wort zu sagen, mit ihren Armen und Beinen an den für sie vorgesehenen Pfählen fest und stellten sich anschließend stumm daneben.

    Die Volksmenge grölte.

    Der Papst, vom Lärm offenbar genervt, strich sich gedankenverloren über die Stirn. Schließlich hob er seine rechte Hand halb in die Höhe und winkte gelangweilt. Der Camerlengo, der links neben ihm stand, hob daraufhin beide Hände hoch in die Luft.

    Die kreischende Menge wurde zügig still.

    »Endlich«, seufzte der müde wirkende Bischof von Rom auf. Immer wieder massierte er sich die Stirn, als hätte er Kopfschmerzen oder wollte nicht hören, was der Camerlengo oder sonst wer zu sagen hatte.

    Die Menschenmenge sah leise vor sich hinmurmelnd und ehrfürchtig auf den neuen Bischof von Rom. Er war der Oberhirte der römischen Kirche, Papst Pius III., der erst seit wenigen Tagen im Amt war.

    Der Camerlengo, deutete auf den Mann im purpurnen Wams, der rechts neben dem Papst stand und sagte mit einer ausholenden Handbewegung: »Feldmarschall Cesare Borgia. Bitte.«

    Cesare Borgia trat vor, warf dem Papst einen kurzen, aber strengen Blick über die Schulter hinweg zu, bevor er sich von einem Untergebenen die Schriftrollen übergeben ließ, auf denen die Urteile über Martin Luther und Nikolaus Kopernikus niedergeschrieben waren. Wie ein Gockel lief Borgia auf dem Holzpodest vor dem Papst hin und her, bevor er seine Hände erhob: »Bürger von Rom …«

    In diesem Augenblick drehte sich der Professor um, packte da Vinci am Arm und sagte: »Kommt, es wird Zeit, hier können wir nichts mehr tun.«

    Da Vinci sah zum Himmel, als ob er etwas suchen würde: »Ach, wenn der Himmel doch nur seine Pforten öffnen würde, genau wie vor zwei Tagen. Dann hätten wir mehr Zeit und ich könnte …«

    »Ihr habt Recht«, unterbrach ihn der Professor. »Aber jetzt müssen wir gehen«, drängelte er.

    Da Vinci folgte dem Professor, der Mühe hatte, sich seinen Weg durch die dicht zusammenstehende Menschenmenge zu bahnen. Nur mit großer Mühe konnte der Professor, kurz innehaltend und sich umdrehend, nochmals einen Blick über die Köpfe der Menschen hinweg, auf zwei der bedeutendsten Menschen der Renaissance werfen, die jetzt seinetwegen auf dem Scheiterhaufen standen. »Wir müssen gehen«, forderte er da Vinci auf. In ihrer Eile wehten ihnen die Kapuzen vom Kopf, aber niemand schenkte ihnen Beachtung. Die Menge interessierte das nicht, sie lauschte gebannt den Worten des schmucken Feldhauptmanns.

    Den Professor hingegen trieb die Stimme Borgias fast zur Weißglut.

    Cesare Borgia, der mit seiner lauten und festen Stimme bis in den hintersten Winkel auf dem Petersplatz zu hören und zu verstehen war, verlas langsam die Todesurteile von Martin Luther und Nikolaus Kopernikus.

    Papst Pius saß während der gesamten Zeit schweigend auf einem einfachen Holzstuhl. Er wirkte auf den Professor in seiner roten Mozetta und seinem fellbesetzten roten Camauro fast wie ein Gespenst neben dem strahlenden und arrogant dreinblickenden jungen Cesare Borgia, der mit seiner langen, dunklen und lockigen Haarpracht und dem purpurnen Wams die Menschen viel mehr faszinierte.

    Vom Fenster ihrer Kammer in einem kleinen Wirtshaus, in dem der Professor und da Vinci sich erst vor einem Tag einquartiert hatten, mussten sie machtlos mit ansehen, wie der Scheiterhaufen unter den Füßen von Luther und Kopernikus langsam zu qualmen anfing.

    »Dieser Feldhauptmann Cesare Borgia ist die widerlichste Ratte, mit der ich je in meinem Leben gesprochen habe«, fluchte der Professor und spuckte verächtlich auf den Boden, bevor er sich vor sein Bett kniete. »Dem Mistkerl kann es gar nicht schnell genug gehen, sie brennen zu sehen.«

    »Ich fürchte, er wird seinen Spaß dabei haben und es auskosten«, klagte da Vinci leise mit trauriger Stimme. Sein Blick suchte erneut den Himmel ab. Er strich sich über seinen Bart und faltete seine Hände. Dann drehte er sich zu dem Professor um, der vor seinem Bett kniete und darunter herumfummelte. Er sah, wie dem Professor der Schweiß in Strömen die Schläfe herunterlief und fragte: »Was zur heiligen Maria tut Ihr da nur? Und sagt, was tun wir hier überhaupt? Sollten wir nicht bei unseren Freunden sein?« Da Vinci hob fragend seine Hände und senkte resigniert den Kopf. »Ihr sagtet, dass wir sie retten könnten. Warum nur beim Allmächtigen, sind wir dann schnellen Schrittes hierhergeeilt? Das macht doch alles keinen Sinn?«

    Der Professor gab keine Antwort. Er wischte sich mit dem linken Unterarm den Schweiß von der Stirn, zog gleich darauf mit der rechten Hand einen Koffer hervor und öffnete ihn. »Okay, okay, okay«, stöhnte er. »Lieber Gott, du weißt, dass ich nicht an dich glaube, aber wenn es dich wirklich gibt, dann wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, es zu beweisen«, flehte er fast, den Blick zur Decke gewandt. Dann stand er kurz auf und schaute nochmals aus dem Fenster. Unschwer konnte er erkennen, wie der Scheiterhaufen inzwischen brannte und die Flammen sich schon bedrohlich nahe, an die beiden Verurteilten, herangetastet hatten.

    Es war nur noch eine Frage von Sekunden, bis die Flammen die beiden Männer erbarmungslos verschlingen würden.

    Jede Faser im Körper des Professors war zum Reißen angespannt. Schnell wandte er sich wieder dem Koffer zu und tauschte einen letzten Blick mit da Vinci. »Vertraut mir Leonardo, vertraut mir, sie werden leben! Bei Gott, das werden sie, denn so zu sterben, das ist nicht ihr Schicksal«, schrie Professor Doktor Karl Jung mit fester Stimme und schlug schließlich mit ganzer Kraft in den offenen Koffer.


    Kapitel 2

    510 Jahre und 8 Monate später, erwachte gerade ... Hm, wer???

    Demnächst, in diesem Universum.

    Kapitel 1

    Geduld, es dauert noch ein bisschen ;-)


    News

    18.07.2018 bei der
    Donau Post

    23.07.2018 auf Astrid Stegbauers
    LESESOFA

    01.08.2018 in der
    Chamer Aktuell

    04.08.2018 in der
    Allgemeine Laber-Zeitung

    06.08.2018 bei Autoren im Netzwerk
    Interview und Buchvorstellung

    Meine Zitate

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    Quelle: eRecht24